WP to Twitter mit URL Shortener ohne Account

Oder: Wie sich für eine winzige Aufgabe gleich mehrere, teilweise endlose Recherchen ergeben können!

Nachdem man für sich die Frage geklärt hat, ob man es für angebracht hält, automatische Tweets zu erstellen, geht die Suche nach einem geeigneten WordPress Plugin los, wofür es natürlich ein großes Angebot gibt. Nach einer kurzen Recherche erscheint „WP to Twitter“ wohl das Bekannteste und Etablierteste Plugin zu sein. Das Tool bietet eine Vielzahl an Einstellungsmöglichkeiten, was ja gerade der Anspruch bei Automatisierungen ist. Eine nette Erläuterung zur Einrichtung unter http://www.tipps-archiv.de/wp-to-twitter.html hat geholfen.

Dann kommt jedoch das nächste Problem… der URL Shortener. Nach einem ggf. kurzen Aufschlauen, was es damit genau auf sich hat, stellt sich die Frage, welchen Dienst man dazu nutzt. Auch hier gibt es anscheinend endlose Diskussionen und Meinungen im Netz. Herkunftsland der Domain, Performancemessungen und und und… Das Plugin „WP to WordPress“ bietet auf den ersten Blick nur drei Möglichkeiten (sofern man gleich in den Abschnitt URL Shortener Account Settings schaut..), so dass ich mich für das anscheinend geringste Übel „su.pr“ entschied.

Das nächste Problem bahnt sich an – die Account Erstellung… Man muss erst einen Account bei einem weiteren Anbieter erstellen, damit man sich dann damit bei su.pr anmelden kann und eine API Key generieren kann. Wer soll denn hier noch ansatzweise einen Überblick behalten? Das Fass zum Überlaufen brachte dann der Twitter Test – es erscheint nämlich bei jedem Aufruf der Weiterleitung der Kurz-URL eine schöne Leiste im Browser, der einem zum Login beim ersten sinnfreien Dienst einladen will.

Kurz vorm Deaktivieren des Plugins habe ich mir die Dop Down Liste der Dienste genauer angeschaut und bin auf goo.gl aufmerksam geworden – kein Account notwendig, kein API Key, keine Brower Einblendungen. Es funktioniert einfach. Sofort. Wunderbar!


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