Statische Inhalte ohne Cookie ausliefern

So setzen liefern Sie statische Inhalte ohne Cookie aus und sparen dabei Traffic, CPU-Ressourcen und erhöhen die Web-Performance.

Viele Komponenten einer Website sind eher statische Inhalte, d.h. sie verändern sich nicht während der Laufzeit bzw. einer Nutzer-Session. Beispiele dafür sind sämtliche Bilder, Javascript- und Stylesheet-Dateien. Wenn diese Komponenten vom Webserver übertragen werden, ist es also in aller Regel nicht notwendig einen Cookie zu senden.

Die Gültigkeit eines Cookies wird in der pro Domainname incl. der Subdomain vergeben. Sobald Sie diesen Cookie dann auf Ihrem System haben, wird er bei jeder erneuten Anfrage an der Server mitgesendet. Legen Sie also z.B. einen Cookie für www.ihresite.de fest, dann wird er ebenfalls mitgesendet, wenn Sie www.ihreseite.de/bild.jpg aufrufen.

Nun mag man denken, dass die per Bytes eines Cookies ja eigentlich kein Problem sind, aber Sie solltem im Hinterkopf behalten, dass Ihre Website oft aus unzähligen solcher statischer Komponenten besteht. Nehmen wir also einmal 50 an und den Cookie mit 500 Byte, dann übertragen Sie zusätzlich zu den eigentlich Inhalten 25 KB an Cookie-Daten. Das muss nicht sein!

Um weiterhin auf der Hauptdomain (www) ein Cookie nutzen zu können, können Sie einfach eine Subdomain (z.B. static) anlegen und die statischen Inhalte von dort aus ausliefern. Das Einfache daran ist, dass Sie die Subdomain sogar auf dasselbe Verzeichnis legen können und einfach in den Links das www durch ein static austauschen.

Beispiel:
Alt:     http://www.ihreseite.de/bild.jpg
Neu:     http://static.ihreseite.de/bild.jpg

Durch diesen ganz einfach Trick können Sie Netzwerktraffic sparen, den Webserver entlasten und die Performance Ihrer Website erhöhen.

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Diskussion

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28. Mai 2016 von Julia

Hilfreicher Beitrag, aber wie verhält sich das ganze wenn man die Hauptdomain ohne „www“ nutzt?

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